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Der SpreadsheetDatastoreWriter kann ein Spreadsheet, also tabellarische Daten, in einen Datastore importieren. Dabei kann man wählen ob man nur neue Datensätze einfügen, nur vorhandene aktualisieren oder beides gleichzeitig machen will.

Outputs

Der Step gibt mehrere Outputs als Spreadsheet zurück:

  • neu eingefügten Datensätze, 
  • die aktualisierten (vorhandenen) Datensätze (egal ob inhaltliche Änderung oder nicht)
  • die aktualisierten (vorhandenen) Datensätze mit Inhaltsänderung (bei denen sich mindestens ein Feld inhaltlich geändert hat)
  • und die nicht angefassten Datensätze (Datensätze, die im Datastore vorhanden sind, aber nicht (mehr) im zu importierenden Spreadsheet). 

Mit diesem Output-Spreadsheets kann man gezielt bestimmte Daten für Folgeprozesse verwenden. Zum Beispiel kann man alle Datensätze, die sich inhaltlich geändert haben (siehe Output "aktualisierten (vorhandenen) Datensätze mit Inhaltsänderung") in eine Datei schreiben und exportieren. 

Schema automatisch erweitern

Datastore und Schema anlegen / erweitern

Wenn der Datastore vor dem Import noch nicht existiert, dann wird dieser automatisch zusammen mit einem Schema angelegt. Das Schema bekommt dann automatisch alle Spalten des zu importierenden Spreadsheets. Über die Option autoExtendSchema kann das Schema automatisch erweitert werden, sobald neue Spalten im Spreadsheet dazu kommen.

 

 

Einsatzgebiete

Der Step SpreadsheetDatastoreWriter befindet sich meist am Ende eines Flows bzw. nach einem SpreadsheetMapper, wenn die Daten schlussendlich gespeichert werden sollen. Ein typischer Flow sieht ungefähr so aus:
 

 

Einfacher Import

Damit etwas importiert werden kann, muss das Spreadsheet mindestens über folgende zwei Spalten verfügen (siehe Datastores):

  • identifier
  • folder (optional: wenn leer wird automatisch "default" gesetzt)

 

Schreibweise beachten

Achten Sie darauf, dass die beiden Spalten exakt so geschrieben werden (alles Kleinbuchstaben).

 

Über diese zwei Spalten wird jeder Datensatz eindeutig identifiziert. Vorstellen kann man sich das mit Verzeichnissen und Dateien in einem Dateisystem.
Folder entspricht einem Verzeichnis und identifier entspricht der Datei.  
Ein identifier darf pro folder nur 1x verwendet werden. Ansonsten gibt es einen Fehler. Mit anderen Worten: Ein Datensatz ist eindeutig durch folder + identifier.

Es gibt zwei Varianten, wie man dem Importer diese Spalten mitteilen kann.

Spaltenbezeichnung bereits im Spreadsheet vorhanden

Wenn das zu importierende Spreadsheet min. zwei Spalten mit diesen Spaltenname (identifier, folder) hat, dann kann das Spreadsheet importiert werden. 

Sollte das Spreadsheet diese Spalten noch nicht haben, könnte man mit dem SpreadsheetMapper dieser Spalte erzeugen. 

identifier-Spalten manuell definieren

 Alternativ kann man bei der Konfiguration des SpreadsheetDatastoreWriter auch angeben, in welchen Spalten sich identifier und folder befinden. 

Potentielle Fehlerquellen und Fehlermeldungen

Achtung

Es dürfen dort nur die Spaltennamen des Input-Spreadsheets eingetragen werden, die jeweils den identifier bzw. den folder beinhalten.  Sie können identifierColum und folderColumn auch leer lassen, allerdings muss dann das Input-Spreadsheet die beiden Spalten identifier und folder haben.
Bitte achten Sie darauf, dass Sie nicht fälschlicherweise den Name eines Datastore folders bei folderColumn eintragen.

Sollte das zu importierende Spreadsheet keine identifier-Spalte haben (z.B. weil Sie vergessen haben eine zu definieren), dann bricht der Flow mit Fehlermeldung ab:

Fall 1: No 'Artikelnummer' column in Spreadsheet. This column should be present and filled with a unique identifier of the record (e.g. productID).

  • hier wurde identifierColumn=Artikelnummer definiert, aber das Spreadsheet hat gar keine Spalte mit dem Namen Artikelnummer
  • Lösung: fügen Sie dem Spreadsheet eine Spalte mit dem Namen 'Artikelnummer' hinzu, oder korrigieren Sie den Wert von identifierColumn

Fall 2: No 'identifier' column in Spreadsheet. This column should be present and filled with a unique identifier of the record (e.g. productID).

 

  • hier wurde identifierColumn vermutlich leer gelassen, weshalb der Import eine Spalte mit dem Namen 'identifier' erwartet. Diese scheint im Spreadsheet aber nicht vorhanden zu sein.
  • Lösung: 
    • a) fügen Sie dem Input-Spreadsheet eine Spalte mit dem Namen 'identifier' hinzu,
    • b) oder: definieren Sie per identifierColumn eine Spalte, die einen eindeutigen identifier enthält (z.B. eine EAN)
      • falls Sie eine Mappingdefinition direkt im SpreadsheetDatastoreWriter Step definiert haben (z.B. einmal auf Configure gedrückt), dann wird die Spalte darin erwartet. Ansonsten muss die Spalte im Input-Spreadsheet vorhanden sein.


 

Erweiterter Import

Der SpreadsheetDatastoreWriter bietet noch weitere Optionen, um komplexere Import-Szenarien abzubilden. 

Identifier2 Spalte

Jeder Datensatz in einem Datastores verfügt über eine identifier2 Spalte. Diese Spalte kann mit einer weiteren ID gefüllt werden. Diesen identifier2 kann man später für Querverweise benutzen.

identifier2 nicht eindeutig

Wichtig: Der identifier2 muss nicht eindeutig sein. D.h. er kann doppelt vergeben werden. Sie müssen selbst darauf achten, dass dieser eindeutig ist. Ansonsten kann es bei Querverweisen zu Fehlern kommen.

Es gibt wieder 2 Varianten, wie die identifier2 Spalte definiert werden kann:

  • Spalten identifier2 bereits im Spreadsheet vorhanden
  • oder sie geben über das Inputfeld identifier2Column den Spaltennamen an, der den identifier2 enthält.  


Achtung

Bitte achten Sie auch hier wieder darauf, dass Sie hier Spaltennamen eingeben und nicht fälschlicherweise den Name eines Datastore folders bei folderColumn eintragen.

Import von hierarchischen Spreadsheets (Parent - Variant innerhalb des gleichen Datastores)

Es besteht die Möglichkeit auch 2-stufige Daten in einen Datastore zu importieren. Das bedeutet, dass es eine Eltern-Zeile (Parent) und dazugehörige Varianten-Zeilen gibt. Man kennt das z.B. bei Produktkatalogen mit Hauptartikel - Artikelvarianten oder bei Rechnungen mit Rechnungskopf - Rechnungspositionen. 

Dazu muss im Import-Spreadsheet eine weitere Spalte mit dem Namen parent_identifier eingefügt werden.
Diese Spalte muss mit dem identifier der Parent-Zeile gefüllt werden wie z.B.:

identifierfolderparent_identifier
1default 
1adefault1
1bdefault1

 


Die Daten werden daraufhin in den Datastore importiert. Die Variant-Datensätze sollten dann an den entsprechenden Parent-Datensätzen hängen. 

Wenn der Import korrekt funktioniert hat, dann sollten das in der Datastore-Suche wie folgt aussehen: 

Ansicht eines Artikels mit 2 Varianten in der Datastore Suche

Detail-Ansicht eines Artikels mit 2 Varianten

 

Hinweis

Datensätze mit Parent-Variant Beziehung basieren auf der Annahme, dass Parent-Datensatz und Variant-Datensatz im gleichen Datastore und im gleichen Folder liegen.

 

 

 

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